1. Abendmusik
Zur Eröffnung der Saison 2026 spielen der Cellist Benjamin Heim und der Pianist Javier Bezzato Sonaten von Schubert und Grieg. Eine besondere Gelegenheit, die von Schubert komponierte Arpeggione-Sonate zu hören, gespielt auf dem Violoncello Piccolo.
Caroline Marti,
Aufbruch in die Romantik
Im Jahr 1823 wurde in Wien der «Arpeggione» erfunden, ein Mix aus Gitarre und Cello, für den Franz Schubert eines seiner berühmtesten Kammermusikstücke komponiert hat. Zur selben Zeit entstanden auch die Kontragitarre und das Akkordeon, beide nicht mehr wegzudenken aus der Wiener Schrammelmusik.
Bei Grieg brodelt es von Anfang an mit leidenschaftlicher Dramatik und die Musik trägt mit Schwung durch Höhen und Tiefen, bis zum grandiosen Schluss.
Benjamin Heim
Leidenschaftlicher Cellist, engagierter Pädagoge, ständig auf der Suche nach neuen musikalischen Erfahrungen. Benjamin Heims künstlerische Tätigkeit in der Schweiz, in Europa und und im Fernen Osten zeichnet sich durch beeindruckende Vielfalt und Neugier aus:
Als Solist spielt er sowohl Klassiker der Celloliteratur als auch neuste Cellokonzerte in Uraufführungen.
Als gefragter Kammermusiker verfügt er über ein umfang-reiches Repertoire an Duo-, Trio-, Quartett- und weiteren Besetzungen von der Klassik bis zur Moderne.
Javier Bezzato
«Das Klavier hat mich schon seit frühester Kindheit fasziniert; und so beschloss ich bald, mich der Musik zu widmen.»
Javier Bezzato ist in Montevideo, Uruguay, geboren. Sein Musikstudium schloss er dort mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Weitere Studien führten ihn nach Frankreich und in die Schweiz. Heute tritt er in verschiedenen Ländern Südamerikas und Europas auf. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er an der Oberaargauischen Musikschule Langenthal.
Sonntag, 10. Mai 2026, 17 Uhr
Kirche Münsingen
Die Kollekte geht je zur Hälfte an die Viva Stiftung, Wohn- und Werkgruppe Münsingen und die reformierte Kirchgemeinde Münsingen.