Wunderbar
„Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist“ Ps 34,9
Matthias Galli,
Zimtsterne: Für zirka 20 Stück: 3 Eiweiss, 250g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Tropfen Backöl Bittermandel, 1 gestrichener Teelöffel Zimt, 275-325 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
Das Eiweisse zu Eischnee schlagen, den gesiebten Puderzucker nach und nach unterrühren. 2 gehäufte EL dieser Masse zum Bestreichen der Zimtsterne zuvor bei Seite stellen. Dann Vanillezucker, Bittermandelbacköl, Zimt und die Hälfte der Nüsse vorsichtig unter den Eischnee mischen. Die andere Hälfte der Nüsse dann unterrühren bis der Teig kaum noch klebt. Vor dem Ausrollen und Ausstechen empfiehlt es sich, den Teig etwa ½ bis ¾ Stunde in den Kühlschrank zu stellen.
Teig danach etwa ½ cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Aufs Backblech legen und mit Eischnee bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C zirka 20-30 Minuten backen.
Es war ein Stern als Zeichen am Himmels, der vor über 2000 Jahren die Geburt Jesus von Nazareth seinen Zeitgenossen, vorab den drei Sterndeutern, angekündigt hat. So jedenfalls erzählt es uns die Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Matthäus.
Seither ist dieser Stern aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Er fehlt in keiner Weihnachtsaufführung und Weihnachtskrippe. Über ihn wurden zahlreiche Lieder komponiert und unzählige Gedichte verfasst. Er schmückt Fenster und ziert so manches Geschenkpapier. Und ja, auch aus der Backstube ist er nicht mehr wegzudenken.
Und doch bleibt dieser Stern mehr als blosse Dekoration. Denn er verkündet uns auch heute noch dasselbe Geschehen, wie vor 2000 Jahren. Nämlich die wundersame Geburt Jesus von Nazareth, mit dem Gott mitten in unser aller Leben getreten ist.
Die Geburt jenes Menschen also, der mit seiner Botschaft uns auch heute noch die Kraft zu verleihen vermag, unsere Verantwortung für die Mitmenschen, Mitgeschöpfe und Mitwelt als Christinnen und Christen wahrzunehmen. Das ist und bleibt wunderbar.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit.