Danken und Abdanken.

Mark Lauper<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-muensingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>368</div><div class='bid' style='display:none;'>3011</div><div class='usr' style='display:none;'>110</div>

In der Kürze liegt die Würze, sagt man. Kurz schreib’ ich, würzig – na ja...
Mark Lauper,
Immerhin: keine Statistiken, keine Absichten und Pläne – wen mag das schon interessieren und zur Sache tun sie auch nichts. Vielmehr ein paar Zeilen zu dem, was mich über Jahre, ja Jahrzehnte begleitet hat, ganze 38 Jahre lang. Und was ich auch mitnehmen darf: einen Schatz unzähliger Begegnungen in Freud und Leid. Gefüllt von berührend viel Vertrauen. Vertrauen, das sich nicht machen und verdienen lässt. Nur schenken. Dafür bin ich dankbar. Dankbar auch für den gefassten Auftrag, einen sehr schönen übrigens. Nämlich immer wieder ansagen und ausrufen zu dürfen, dass Tod und Betrug trotz allem nicht das letzte Wort haben, weil dies einzig und allein dem ganz Anderen, dem Ursächer des Lebens gehört und zwar dem Gott, der Liebe ist. Ich habe versucht, nach bestem Wissen und Gewissen diesen Auftrag ernst zu nehmen ohne im Ernst aufzugehen. Drum war’s mir oft ums Lachen, am liebsten mit Andern zusammen. Mit Menschen aus dem Rotlichtmilieu wie mit solchen in Regierungsverantwortung. Im Gefängnis wie in der Villa. Am Krankenbett wie auf dem Sportlerpodest. Mit Jung und Alt, Arm und Reich, Weiss und Farbig. Ab 1982 in Mühleberg bis Ende Mai 2020 in Münsingen und verschiedensten Stationen dazwischen. Dies und das durfte unterwegs an Lebensfreundlichem entstehen und wachsen, Anderes ging ein oder wurde nie. C’est la vie. Mir darin immer wichtig: servir et disparaître. Jetzt ist Zeit für Letzteres. Probieren will ich’s gerne unter dem mit Ihnen geteilten Wunsch, wie ihn der Apostel Paulus seinerzeit mit seinen Freundinnen und Freunden in der Weltstadt Rom und heute immer noch mit uns allen allenthalben teilt: Der Gott der Hoffnung erfülle uns mit aller Freude und allem Frieden durch den Glauben, damit wir reich seien in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes (Röm. 15,11). So danke ich und danke ab. Offiziell an Pfingsten und ganz praktisch – umständehalber – etwas später, nämlich mit einem Gottesdienst am Sonntag, dem 9. August um 10.00 Uhr.

Mark Lauper, Pfr.
Bereitgestellt: 25.05.2020     Besuche: 36 Monat
 
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