3. Abendmusik

Foto Orchester Muensingen quer<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-muensingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>33</div><div class='bid' style='display:none;'>2597</div><div class='usr' style='display:none;'>29</div>

Sonntag, 23. Juni um 17 Uhr, Kirche Münsingen
Das Orchester Münsingen begibt sich unter der Leitung von Orestis Chrysomalis auf eine Reise von Italien über die Schweiz, Deutschland und England bis nach Skandinavien. Als Solisten mit dabei sind der Oboist Martin Stöckli sowie Marianne Knecht und Ursula Däppen, Violine.
Der Dirigent schreibt zum Programm:
Caroline Marti,
«Es ist ein Glück, Musiker zu sein, das kannst Du glauben.»
Dies schrieb Nielsen 1905 an seine Frau Anne Marie. Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine 6 Sinfonien. Der erste Erfolg stellte sich mit der Uraufführung der Suite für Streicher ein. Ursprünglich trugen die Sätze sehr fantasievolle Titel: «Die Danaiden, Tanz der Chariten und Bacchus Prozession». Nielsen gab diese jedoch auf und das Werk erschien 1890 unter dem Titel Kleine Suiten für Saiteninstrumente, Op. 1.
Harmonische Proportionen und Mathematik spielen sowohl in der Musik wie in der Architektur eine Rolle. Jenkins schrieb zu seinem Werk Palladio, dass es von dem Architekten Andrea Palladio inspiriert sei. Dessen Werk verkörpere, basierend auf der Antike, die Vorstellung der Renaissance von Harmonie und Ordnung. Jenkins suchte in seiner Musik entsprechende harmonische mathe-matische Strukturen.
Das Konzert für Oboe und Streicher von Marcello wurde ursprünglich Vivaldi zugeschrieben und sogar von Bach für Cembalo adaptiert. Erst später stellte sich heraus, dass das Werk aus der Feder von Marcello stammt.
Der wunderbare Klang der Oboe hat Martin Stöckli schon als Kind fasziniert, später konnte er durch das Musikstudium sein Hobby zum Beruf machen. Im Oboenkonzert bringt er sein Instrument auf berührende Art und Weise zum Klingen.
In den 1930er Jahren hörte Sibelius aktiv Radio. Er ärgerte sich über die Dürftigkeit der Lautsprecher und dachte, dass man für das Radio anders komponieren sollte. Er beschloss, die Sache in der Praxis auszuprobieren und arbeitete das Andante festivo, das ursprünglich als Streichquartett konzipiert war, in eine Fassung für Orchester um. Die Aufnahme ist das einzige Tondoku-ment von Sibelius’ Kunst als Dirigent.
Ich freue mich auf die erneute Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Klangkörper des Orchesters Münsingen und wünsche uns allen einen genussvollen und erfüllenden Abend.

Orestis Chrysomalis
Bereitgestellt: 31.05.2019    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch