Veranstaltungsreihe 2018: «Glaube vor Ort – wo wir dran sind»

Wo wir dran sind<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-muensingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>226</div><div class='bid' style='display:none;'>2509</div><div class='usr' style='display:none;'>110</div>

Stimmengewirr. Er glaube schon etwas, sagt Peter B. (59), doch das gehe niemanden was an. Anders seine Nachbarin, Lydia G. (38), die mit dem Fisch am Heck ihres Autos. Sie stehe zum Glauben, leide an der sündigen Welt und freue sich aufs Wiedersehen mit dem Herrn. Genau solche Sprache gehe ihm gehörig auf den Geist, moniert Techno Kid (41). Maggie (40) pflichtet bei, fühlt sich frei von Tradition und so und Laloulou (21) versteht nicht, wovon die Rede ist. Bruno Ch. (56) übersetzt: Offenbar sei das mit dem sogenannten Glauben so eine Sache. Nichts zum Hausieren und doch mehr als nur ein Überlebensmodus. Das mit dem Glauben sei auch nichts zum blossen Fürwahrhalten, vielmehr mag der eine Art Referenzrahmen für eine Gesellschaft abgeben. Und ohne Referenzrahmen werde es für jede Gesellschaft schwierig, gemeinschaftliche Gesellschaft zu sein.
Mark Lauper,
Bei allem was unklar ist und vielleicht bleibt: das mit dem Glauben scheint nichts Einfaches zu sein. Und mir wird klar: eigentlich ist das ganz gut so. Das schafft Raum und Gelegenheit, nach dem zu fragen, was schliesslich trägt, verbindet und hoffen, kurz: leben lässt. Ein solcher Austausch- und Begegnungsort will unsere Kirchgemeinde immer wieder sein: einigermassen überschaubar, persönlich, aber ohne zu vereinnahmen, vorzuschreiben, was denn nun «der Glaube» und «zu glauben» sei. Dreifache Gelegenheit zu dieser Erfahrung mag beispielsweise die Veranstaltungsreihe im Spätherbst sein.

Nämlich am 8. November etwa. Da geht’s um die sogenannte «Vision 21». Die ist gegenwärtig ein gesamtkirchliches Unternehmen im Kanton Bern unter dem Motto «Von Gott bewegt. Den Menschen verpflichtet.», wo’s drum geht anzusagen, was einen «am Kirchesein» wichtig ist.

Oder am 22. November. Da soll das mit dem Einsatz für den Frieden auf unserem Kontinent, namentlich in Russland zur Sprache kommen.

Fehlt noch der 29. November. Hier diskutieren lokale Zeitzeugen aus Politik, Wirtschaft und Kultur miteinander unter der Leitung der bekannten Radiofrau und Journalistin Rita Jost. Und bringen ein, was ihnen «am Glauben» wichtig ist.

Schön, wenn Sie an einem oder mehreren angesagten Abenden den Weg ins Kirchgemeindehaus finden – da, wo das mit dem, was einen unbedingt angeht, Thema ist. Eben der Glaube vor Ort.

Mark Lauper, Pfr.


Autor: Sandra Altherr     Bereitgestellt: 30.10.2018     Besuche: 47 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch