Vortragsreihe Rubigen

Neu.Denken.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-muensingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>2294</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

An vier Abenden im Januar und Februar wird in Rubigen Neues gedacht. Die Vortragsreihe unter dem Motto "Neu. Denken." lädt ein, über die Kirche, das Leben, das Älterwerden und das Sterben nachzudenken.
Christoph Beutler,
Die Vortragsreihe findet in den kirchlichen Räumen in Rubigen statt (beim Schulhaus, gleicher Eingang wie die Aula).

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19.45 Uhr
Die Kirche neu denken
Unsere Kirche hat gemeinsam eine Vision gefunden. „Von Gott bewegt. Den Menschen verpflichtet.“ Schnell hat sich gezeigt: Diese Vision hat eine grosse Kraft. Was heisst es aber konkret, visionär Kirche zu sein?
Zu Gast: Pfr. Iwan Schulthess, Synodalrat, Präsident Gesamtprojektausschuss Kirche 21


Donnerstag, 25. Januar 2018, 19.45 Uhr
Das Leben neu denken: Ins Leid gepflanzt—ins Glück gewachsen.
Glück und Leid werden meistens als zwei Gegensätze angesehen, die sich absolut ausschliessen: Leid als Glückskiller. Ist das wirklich so? Was verstehen wir denn unter Glück? Was prägt unser Verständnis von Glück? Wie können wir ein glückliches Leben führen, auch wenn uns Schattenseiten und Schicksalsschläge ereilen? Wie sind allenfalls Leid und Glück zusammenzuführen? Diese Fragen möchte ich beleuchten.
Zu Gast: Simea Schwab, ist freischaffende Theologin, Erwachsenenbildnerin und Autorin. Sie lebt seit ihrer Geburt mit einer schweren körperlichen Behinderung - gestaltet ihr Leben aber auch ohne Arme sehr aktiv.


Donnerstag, 8. Februar 201§8, 19.45 Uhr
Das Alter neu und mutig denken: von einer Kultur humanen Alterns
An diesem Abend beschäftigen wir uns mit verschiedenen Altersbildern, wie sie heute in der medialen Landschaft transportiert und von uns überprüft und verinnerlicht werden.
Wir fragen kritisch, was sie in uns auslösen, und welche positiven und negativen Vorstellungen mein eigenes Altern beeinflussen. Wir tauschen persönliche Erfahrungen aus.
Jenseits vom Mythos Alter suchen wir einen anderen Blickwinkel auf das Altwerden und die Gelassenheit, altern als Gestaltwerdung der einmaligen Ganzheit des Lebens zu begreifen.
Zu Gast: Heidi Minder Jost, MA Soziale Arbeit und Psychologie, Fachbeauftragte Alter und Generationen reformierte Kirchen Bern – Jura – Solothurn


Donnerstag, 15. Februar 2018, 19.45 Uhr
Das Sterben neu denken: Gut sterben – (wie) geht das (heute)?
„Ich habe nichts gegen das Sterben – ich möchte einfach nicht dabei sein, wenn es soweit ist.“ Was uns zugemutet wird, bis unser Leben ein Ende hat, ob es schnell und schmerzlos ist, wie es sich der Filmemacher Woody Allen wünscht oder doch ganz anders, wissen wir nicht. Aber wir mögen uns Sterbeszenarien ausmalen, haben andere beim Sterben begleitet und dabei für uns entdeckt, was wir möchten – und was nicht. Wir ahnen oder wissen, was Würde und Lebensqualität für uns bedeutet, auch beim Sterben. Und zugleich bleiben viele Fragen offen. Pascal Mösli hat als Seelsorger viele Sterbende begleitet und kennt die palliativen Möglichkeiten der Unterstützung bei Sterben, die es heute gibt. Im Dialog geht es um die Frage, was wir heute tun können, um dereinst „gut“ sterben zu können.
Zu Gast: Pascal Mösli, Theologe und Coach MAS IAP, Beauftragter Spezialseelsorge und Palliative Care, reformierte Kirchen Bern – Jura – Solothurn.
Autor: Christoph Beutler     Bereitgestellt: 12.01.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch