"Hör-Bar" in der Kirche Kleinhöchstetten ...

Kirche Kleinhöchstetten (E. Messerli)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-muensingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>295</div><div class='bid' style='display:none;'>2180</div><div class='usr' style='display:none;'>20</div>

In der Kirche Kleinhöchstetten hat in der Reformationszeit (1522 - 1525) der streitbare Pfarrer Jörg Brunner, ein lokaler Vorreformator, gewirkt. In fünf verschiedenen Sprechszenen werden damalige Ereignisse "Hör-Bar" gemacht und sollen es ermöglichen, reformatorische Anliegen Brunners kennen zu lernen.
Verena Schär,
Anlässlich der Vernissage am Freitag, 16. Juni 2017 wurden die fünf Sprechszenen vorgestellt. Während den Öffnungszeiten der Kirche und wenn keine anderen Anlässe dort stattfinden, können die BesucherInnen seither auf Knopfdruck vernehmen, wie Jörg Brunner gepredigt haben könnte (Szene 1), wie er sich vor dem Rat in Bern gegen die Anklage seiner Kollegen verteidigt hat (Szene 2), wie er Pilger beschimpft haben könnte, welche die Marien-Kirche von Kleinhöchstetten besuchten (Szene 3), was die Pilger nach diesem Ereignis auf dem Heimweg besprochen haben könnten (Szene 4), wie das Mandat von Viti und Modesti (verbindliche Verfügung des Grossen Rates in Bern, Juni 1523) in Worb und in Kleinhöchstetten aufgenommen worden sein könnte (Szene 5). Auf vier Plakaten im Chor der Kirche gibt es Hintergrundinformationen zu den Hör-Szenen, zu Jörg Brunner, zur Reformation im Bernbiet und zur Geschichte der Kirche Kleinhöchstetten.
Das Projekt "Hör-Bar" in Kleinhöchstetten ist einer der Beiträge unserer Kirchgemeinde zum Reformationsjahr 2017 und wurde unterstützt durch die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Die "Hör-Bar" ist sicher noch bis Ende des Reformations-Jubiläumsjahrs 2017 in Betrieb.

Verena Schär, Pfarrerin und Autorin der Hör-Szenen
Autor: Verena Schär     Bereitgestellt: 08.06.2017     Besuche: 12 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch