Sandra Altherr

Ferien(s)pass 2017

Rassiger Seniorenausflug (Foto: Kirchenweb Bilder)

In diesem Jahr fand bereits zum siebten Mal unser Sommerangebot für über sechzig Jährige statt: Der Ferien(s)pass.
Eve Jung,
Bericht zum Ferien(s)pass 2017
Das Programm führte zuerst nach Genf zur Mauer der Reformatoren. Da wir uns dieses Jahr dem 500-Jahre Jubiläum der Reformation feiern, wollten wir es nicht versäumen zu erkunden, von wo aus sich die Reformation in die ganze Welt verbreitet hat. Eindrücklich wird an der gut hundertjährigen Mauer dargestellt, wie eng verknüpft Politik und Religion dazumal waren. Nach einem feinen Mittagessen vermittelte uns Frau Beldi, Stadtführerin, bei der Cathedrale St. Pierre gesellschaftliche, politische und geschichtliche Aspekte, welche zur Reformation geführt haben. Ein bisschen Ferienstimmung kam auf dem Heimweg in Vevey auf, als wir uns ein Zvieri in der Nähe des Hafens gönnten.

Ein Woche später fuhren wir in Richtung Emmental los. Fredy Beer erzählte unterwegs allerhand Interessantes über seine Lehrjahre in Sumiswald. Bei schönstem Wetter – es war schon fast zu heiss – schifften wir in Solothurn ein. Viele andere hatten an diesem Tag die gleichen Pläne wie wir. Wie gut, dass unsere Plätze reserviert waren! Doch etwas stimmte nicht: Zwei haben keinen Platz gefunden, wie das? Als dann der Salat serviert wurde, löste sich das Rätsel: Zwei uns fremde Senioren hatten sich zu uns gesetzt in der Annahme, dass sie ja gut zu uns passen würden.

Am 27. August versammelten wir uns erst gegen 16 Uhr um gemeinsam die Tellspiele in Interlaken zu besuchen. Die meisten von uns liessen es sich nicht entgehen einer Führung hinter die Kulissen zu folgen. Der Hausmeister und Schauspieler seit Kindesbeinen an, wusste vieles zu erzählen und zeigte uns auf dem Rundgang die Häuser, Requisiten und technische Details. Nur eines hat er nicht verraten: wie schafft es Tell in jeder Aufführung den Apfel auf dem Kopf von seinem Sohn Walter zu schiessen?
Nach einem feinen Znacht nahmen wir unsere Plätze ein. Ganz vorne sassen wir und einige haben sich vorgenommen herauszufinden was es mit dem Apfelschuss auf sich hat – jetzt kennen sie den Trick. Nicht allen hat die neue Inszenierung gefallen, andere waren stark berührt von der Geschichte unseres Nationalhelden.

Am 1. August fand dann unser schon fast traditioneller Brunch mit Andacht statt. Pfr. Mark Lauper zeigte eindrücklich auf, was es mit dem Recht haben und dem Unrecht, dem rechten Recht und Segen daraus, auf sich hat. Nach den Klavierklängen von Caroline Marti war es mucksmäuschen still im Saal. Wir waren berührt und nachdenklich. Die Musik wechselte dann zu Volkstümlichen Klängen, welche die Aemmitaler Örgelifroue auf ihren Schweizer Örgeli spielten und somit wurde auch die Stimmung fröhlich. Das reichhaltige Buffet, die gute Bewirtung durch die Freiwilligen und die zufriedenen Gäste sorgten für einen schönen 1. August.

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Bereitgestellt: 22.05.2017