Götterbilder - Biderverbot - Gottesbild, Das wechselhafte Verhältnis der jüdisch-christlichen Religion zur Kunst

Fenster der Taufkapelle Audincout<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-muensingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>45</div><div class='bid' style='display:none;'>3105</div><div class='usr' style='display:none;'>24</div>
Referent: Dr. Urs Winter

Im Land der Bibel, im alten Israel, gab es Bilder. Selten als Grosskunst, aber als Siegel und Kleinkunst. Mit dem Ein-Gott-Glauben, einer relativ jungen Entwicklung in der israelitisch-jüdischen Religionsgeschichte, setzt sich schliesslich ein Bilderverbot durch. Das Judentum wird zur Schriftreligion. Das Christentum hat nicht nur Wesentliches aus dem Judentum bewahrt, sondern auch zahlreiche heidnische Elemente des altorientalisch-antiken Erbes übernommen. Die Frage danach, ob und wie man Gott darstellen kann und darf, zieht sich durch die Geschichte des Christentums und seine Kunst.
An diesem Abend beleuchten wir die Ursprünge der Frage nach dem angemessenen Gottes-Bild und verschiedene Entwicklungen. Welche „Bilder“ dienen der Verkündigung des christlichen Glaubens in unserer Zeit, welche sind nicht tauglich?
Kontakt: Pfr. Markus Zürcher
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch